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Neuer, zweigeteilter Saisonhöhepunkt auf dem Nürburgring und der Nordschleife mit 121 Fahrzeugen

08.09.2022

Die Nürburgring Langstrecken Serie 2022 (NLS) feiert mit einem zweige-teilten 12-Stunden-Rennen auf dem Grand Prix Kurs und der legendären Nordschleife am Wochenende in der Eifel eine Premiere. Zwei MCH-Racer stehen in der 121 Fahrzeuge starken Startliste: Patrick Assenheimer (Weinsberg) und Yannick Fübrich (Brackenheim) – aus regionaler Sicht sind zudem Roland Waschkau (Untereisesheim) und Luca Sandro Trefz (Wüstenrot) am Start.

Von einer „taktischen Herausforderung“ sprechen unisono Luci Trefz und Patrick Assenheimer, die zusammen mit Julien Apotheloz den ca. 550 PS starken AutoArenA-Mercedes AMG GT3 vom Team LANDGRAF Young Talents pilotieren. In der Klasse SP9 der internationalen GT3-Boliden sind weitere 14 Fahrzeuge am Start. Hier fehlen allerdings viele namhafte Teams und Fahrer, da zeitgleich in Spa die DTM fährt und auf dem Red Bull Ring die GT-Open gastiert, die beide mit GT3-Flitzern ihre Läufe bestreiten – keine glückliche Terminierung der NLS-Organisation, die im Vorfeld auch mit deutlich mehr als den 121 gemeldeten Fahrzeugen gerechnet hat.

Boxenstopp des LANDGRAF Young Talents Teams Patrick Assenheimer und Luca Sandro Trefz (Foto: AMG Customer Racing)
Boxenstopp des LANDGRAF Young Talents Teams Patrick Assenheimer und Luca Sandro Trefz
(Foto: AMG Customer Racing)

„Den Samstagsauftakt vorsichtig beginnen und das Auto ohne Schäden nach sechs Stunden abstellen“, beginnt Luci Trefz die Ansage, die Patrick Assenheimer dann ergänzt: „Dann können wir am Sonntag angreifen und hoffentlich in den Top-Ten mitmischen“. Die Zeitabstände vom Abwinken am Samstag werden zum Restart am Sonntag übernommen – eine extrem starke logistische Herausforderung für die Rennleitung. Lediglich vier BMW M2 CS Racing Cup stehen in Yannick Fübrich‘s Klasse am Start. Der Breckenheimer teilt sich das Cockpit des ca. 450 PS starken Hecktrieblers vom Team Adrenalin-Motorsport mit David Griessner (Österreich) und Brett Lindsey (Großbritannien).

Ein gewichtiges Wörtchen beim Geschehen auf der 24,358 Kilometer langen Verbindung aus GP-Kurs, Nordschleife und Kurzanbindung während der 12 Rennstunden könnte das typische Eifelwetter mitsprechen - es sind kühle Temperaturen, Wind, Sonne und Regen angesagt.

Rennstart am Samstag ist um 14:30 Uhr, Restart am Sonntag um 10:00 Uhr. Unter www.vln.de gibt es einen Livestream, das Livetiming sowie den Liveticker.

(Wilfried Ruoff)